Windows Server erhält APIPA trotz fester IP-Adresse. Durch das Automatic Private IP Addressing, kurz APIPA, erhält die Netzwerkschnittstelle des Windows Betriebssystems eine von der IANA zugewiesene IP-Adresse. Mit dieser IP-Adresse kann keine Kommunikation mit dem Internet hergestellt werden. 

 

Los gehts!
Die Netzwerkkonfiguration kann entweder über die GUI, oder über die Shell vorgenommen werden. Alle Informationen zum Netzwerk stehen wie immer im Control Panel.

Nachdem die Netzwerkkonfiguration-, und Vergabe durchgeführt wurde, kann mit dem Befehl ipconfig /all die gesetzte Netzwerkkonfiguration angezeigt werden.

Zu sehen ist, dass in der Netzwerkkonfiguration zwei IPv4 Adressen vorhanden sind.

Die IP-Adresse 169.254.215.205 (Bevorzugt) wurde automatisch vergeben.
Die IP-Adresse 194.48.171.37 (Dupliziert) wurde manuell vergeben.

Mit dieser Konfiguration ist keine Anbindung zum Internet möglich, da die IP-Adresse genutzt wird, welche von der APIPA vergeben wurde.

 

Um nun die korrekte Netzwerkkonfiguration zu übernehmen, muss wie folgt vorgegangen werden:

Mit dem Befehl netsh interface ipv4 show inter die IPv4 Interface anzeigen lassen. Hier muss die Index-nummer (Idx) betrachtet werden.

Anschließend mit dem Befehl netsh interface ipv4 set interface 5 dadtransmits=0 store=persistent die Werte für das entsprechende Interface setzen.
Wobei der Index des Interface hier als Variable anzusehen ist. Die Index-nummer muss somit individuell angepasst werden.

Anschließend einen Neustart durchführen.
Sodann ist die Netzwerkkonfiguration korrekt und die Verbindung mit dem Internet besteht.

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