Pakete sind Anwendungen, welche unter Linux Distributionen über einen sogenannten Paket Manager installiert werden. Das meist verwendete Linux Betriebssystem ist meiner Meinung und Erfahrung nach Debian. Debian ist ein sehr einfach zu verwaltendes Linux Betriebssystem, welches aktuell in der Version 9 (Stretch) vorhanden ist.

Bei dieser Installation ist das ausgewählte Betriebssystem Debian 9. Bevor auch nur die kleinste Konfiguration angepasst werden kann, muss das Betriebssystem zunächst installiert werden. Während der Installation können bereits bestimmte Konfigurationen vorgenommen werden, dazu später mehr.

Der Server hat folgende Leistungen
2 x vCore
3 GB DDR4 RAM
30GD SSD
1 Gbit Uplink
(Genutzt wird: KVM – Hier zu erhalten)

 

Los gehts!
Nach der Server Bestellung besteht im Control Panel die Möglichkeit, über noVNC die Verbindung zum Server herzustellen.

Anschließend öffnet sich ein Fenster mit der Ansicht auf den Server.
Da ich überwiegend auf der Konsolen ebene arbeite, wird hier der Punkt „Install“ ausgewählt (Mit der Enter-Taste wird bestätigt).

Anschließend folgen 3 Abfragen: Sprachauswahl, Landesauswahl und die Sprache des Tastatur Layouts.
Jeweils die gewünschte Sprache auswählen und erneut mit der Enter-Taste bestätigen.

Es folgt eine Erkennung, ob das DHCP verwendet wird, oder nicht.
Über DHCP werden die Netzwerkeinstellungen (wie z.B. IP-Adresse, Subnetzmaske, Gateway) vergeben. Da hier jedoch eine Installation eines ISO´s auf einem Server erfolgt, wird die Konfiguration manuell vorgenommen.

Tipp: Server werden in der Praxis nur sehr selten über DHCP konfiguriert, da diese meist eine statische Netzwerkkonfiguration erhalten, sodass diese nicht bei jedem Reboot eine neue Netzwerkkonfiguration erhalten.

Hier bestätigen und im darauf folgenden Dialog „Netzwerk manuell einrichten“ auswählen. Nun folgenden Abfragen zur Netzwerkkonfiguration.
Das gute: Alle benötigten Angaben stehen zusammengefasst im Control Panel.
Dazu einloggen, den Server auswählen und bis zum Ende der Seite scrollen.

Tipp: 8.8.8.8 (Google) oder 1.1.1.1 (CloudFlare) als DNS Server eintragen.

Anschließend einen Rechner namen vergeben. Diesen belasse ich in diesem Fall beim Vorgabewert „debian“. Im darauf folgendem Dialog einen Domain Namen eingeben. Hier direkt bestätigen.
Im sich dann öffnenden Dialog ein sicheres Passwort vergeben und bestätigen.

Nun einen Namen für den neuen Benutzer vergeben und anschließend ein Passwort.

Grundlegend gilt: Erst partitionieren dann formatieren.
In diesem Fall belasse ich es bei einer einfachen Partitionierung und nehme die Vorgabewerte durch das bestätigen direkt an.

Bei der Abfrage des Partitionierungsschemas „Alle Dateien auf eine Partition…“ auswählen.
Anschließend „Partitionierung beenden und Änderungen übernehmen“ auswählen und die Daten auf die Festplatte schreiben. Durch die Verwendung von SSD Festplatten erfolgt die Installation in wenigen Augenblicken.

Bei der Abfrage, ob eine andere CD eingelesen werden möchte, verneinen.

Archivspielgel ist Deutschland.
In das Feld für die Eingabe eines HTTP Proxy’s gebe ich nichts ein und bestätige erneut.

Bei der zuinstallierenden Software sind lediglich die Standardwerkzeuge und der SSH Server zu installieren. Weitere Pakete werden später je nach Bedarf installiert.

Anschließende Frage zur Installation von GRUB (das ist der Bootloader) im MBR (Master-Boot-Record) bejahen und dann die Festplatte als Installationsort angeben.

Zum Ende erscheint die Meldung der erfolgreich abgeschlossenen Installation und das System startet neu. Nach wenigen Augenblicken „steht der Server im Login“ und ist fertig installiert!

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